Stadtverband der Jungen Union Arnsberg gegen Bau des Factory Outlet Centers am Werler Kreuz!

Der Stadtverband der Jungen Union Arnsberg hat sich gegen einen geplanten Bau des Outlet Centers am Werler Kreuz ausgesprochen. Dies teilte der Stadtverbandspressesprecher der JU, Patrick Piechulik, mit. Nachdem sich bereits mehrere Verbände und Organisationen zum geplanten Bau des Einkaufszentrums geäußert haben, sollte das Großprojekt nun mal mehr von seiner kritischen Seite der Jugendorganisation näher beleuchtet werden.

„Durch Bau von Einkaufszentren in näherer Umgebung einer Stadt, verlieret die Innenstadt an Lebensqualität“, betonte der Stadtverbandsvorsitzende, Manuel Brinkmann. Große Einkaufszentren bringen aber durchaus einige Vorteile für Jugendliche, aber auch für die gesamte Wirtschaft mit sich. Neben neuen regionalen Arbeitsplätzen, einem vergrößerten Marktangebot, haben insbesondere Jugendliche die Möglichkeit direkt in der Nähe auf vielfältige Art und Weise shoppen zu gehen. Viele fahren wöchentliche in Großstädte, da dort ein größeres und verbessertes Einkaufsangebot in der Breite gewährleistet ist. Durch den Bau von Einkaufszentren, ist das Angebot sogar unter einem Dach vorhanden. „Trotzdem sollten sich alle Bewohner in der Umgebung gegen einen Bau von Einkaufszentren wehren und stattdessen für Investitionen in Innenstädte werben, insbesondere für solche Investitionen, die die Fußgängerzonen in ihrer vollen Blüte wieder aufkommen lassen“, so die Meinung der JU. Gerade für die Stadt Arnsberg, die mit dem Modell der „Einkaufsstadt Neheim“ einen langen Weg eingeschlagen ist, wäre der Bau des Factory Outlet Centers ein Paukenschlag gegen die vielen Investitionen der Stadt Neheim. „Es wurde jahrelang in Innenstädte wie beispielsweise in Neheim in die Apothekerstraße investiert. Durch Investitionen in Innenstädte gehen wir einen richtigen Weg und sind noch längst nicht am Ziel angelangt. Neben größeren Einkaufsketten fehlt es zum Beispiel in Neheim an Gastronomiebereich und Cafés. Durch einen Bau von Einkaufszentren entsteht jedoch die Gefahr, dass die Investitionen in Innenstädte und Geschäfte der Fußgängerzonen sich quasi als Fehlinvestitionen herausstellen und deren Investoren falsche Versprechungen gemacht wurden.“ Zusätzlich befürchtet der Geschäftsführer vom Stadtverband Arnsberg, Roman Wiethoff, „Verluste von Arbeitsplätze in der Einkaufsstadt Neheim sowie langfristig Schließungen im Einzelhandel“.
„Die Städte sind durch ihre Investitionen in Fußgängerzonen und in die Innenstadt einen richtigen Weg eingeschlagen, der allerdings fortzuschreiten ist, ansonsten macht man eigene Investitionen zu Fehlinvestitionen der Zukunft“, so der Stadtverband der Jungen Union Arnsberg.

Die JU Arnsberg hofft und fordert nun, dass sich alle Stadtvertreter an einen Tisch setzen und der bestmögliche Konsens getroffen wird. Nicht nur für Arnsberg, sondern auch alle anderen Städte in nähere Umgebung des Werler Autobahnkreuzes, die in Innenstädte investiert haben, würde ein großer Schaden entstehen.

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