JU Neheim ruft auf Angebote der Caritas noch stärker in Anspruch zu nehmen
Die Junge Union Neheim-Hüsten besuchte jetzt die Caritas-Werkstätten im Alten Feld in Arnsberg. Bei einem Rundgang durch die einzelnen Werkstätten informierten sich die Jugendlichen über die einzelnen Arbeitsstätten und die damit verbundenen Fördermaßnahmen für die Beschäftigten. Bereits seit 1975 gibt es die Caritas-Werkstätten in Arnsberg, die sich dem Ziel verschrieben haben, behinderten Menschen einen ihren individuellen Fähigkeiten entsprechenden Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und sie darüber hinaus im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit zu fördern. Ferner dient dies auch der Vorbereitung für den regulären Arbeitsmarkt, wobei die Vermittlungsquote noch recht gering ist."Unsere Partner sind heimische Unternehmen, die Teile ihrer Produktion auslagern und von uns durchführen lassen", erläuterte Herr Spanke von den Caritas-Werkstätten, "dabei arbeiten wir selbst auch wie ein richtiges Unternehmen und wollen unsere Qualität ständig verbessern". Einige heimische Unternehmen lassen ihrer Produkte von den Caritas Werkstätten endkundengerecht montieren und verpacken. Auf diesem Wege können derzeit etwa 630 Menschen mit Behinderung mit sinnvollen Arbeiten beschäftigt werden. "Das ist eine sehr gute Sache, da es schließlich nicht nur um das Arbeiten an sich geht, sondern auch um einen geregelten Tagesablauf und um soziale Kontakte untereinander", resümierte Christoph Hillebrand, JU-Vorsitzender, im Anschluss an die Besichtigung.
Die Junge Union unterstützt die Caritas-Werkstätten in ihrem Bemühen Menschen mit Behinderung individuell zu fördern. Dass dies gelingt, sei unter anderem durch entsprechende Betreuungsschlüssel gewährleistet. "Es liegt nun auch an den heimischen Unternehmern und teilweise auch an der Bevölkerung, Menschen mit Behinderung in den Caritas-Werkstätten eine Perspektive zu geben", so Hillebrand weiter. Er appelliert ausdrücklich an Unternehmen, aber auch an Privatleute, Angebote der Caritas-Werkstätten anzunehmen. Dies ist beispielsweise in Form des angebotenen Gärtner-Services oder des Lieferservices in Zusammenarbeit mit dem Jibi-Markt Neheim-Bergheim möglich.



