aus dem Kreisverband

Quo vadis Europa?

Heimischer Europaabgeordneter Liese berichtet über die Lage Europas

Meschede. Auf der Kreisvorstandssitzung der Jungen Union Hochsauerland am vergangenen Samstag hat der heimische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese über die Eurokrise und die Energiewende berichtet, die europa-weit für große Diskussionen sorgen.

„Die Krise, in der wir uns aus europäischer Sicht befinden, ist zunächst einmal nicht nur eine Griechenland-Krise, sondern sie betrifft alle Länder in Europa“, so stieg Liese in seinen Vortrag ein. „Wenn eine Wohnung im ‚Haus Europa’ brennt, sollten sich alle Mitbewohner einig sein, ob man sie löschen will oder kontrolliert abbren-nen lässt!“

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JU HSK wählt neuen Vorstand

Vorsitzender Benedikt Hoffmann klar im Amt bestätigt

Meschede. Die Mitglieder der Jungen Union im HSK wählten bei ihrer Versammlung im voll besetzten Sitzungssaal des Kreishauses einen neuen Vorstand. Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde Benedikt Hoffmann einstimmig als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. „Dieses überwältigende Ergebnis bei der Wiederwahl ist ein großer Vertrauensbeweis und ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre“, so der alte und neue Vorsitzende Benedikt Hoffmann.

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Erfolgreicher NRW-Tag für die heimische Junge Union

Bernd Schulte erneut in den JU-Deutschlandrat gewählt

Sehr zufrieden ist die Junge Union aus dem Hochsauerland über den Verlauf der Landestagung in Mönchengladbach. Bernd Schulte aus Meschede-Remblinghausen wurde mit einem hervorragenden Ergebnis erneut in den Deutschlandrat gewählt. Zudem nominierten die rund 300 Delegierten Kristin Peitz aus Schmallenberg einstimmig erneut für die Wahlen zum Bundesvorstand. „Mit Kristin und Bernd wurde die Junge Union HSK im Bundes- vorstand und Deutschlandrat sehr gut vertreten. Mit ihrer erneuten Bestätigung bleiben wir hier weiter hervorra- gend aufgestellt. Die guten Ergebnisse sind zudem ein Vertrauensbeweis für ihre herausragende Arbeit“, freute sich Hoffman nach den Wahlgängen.

Die Nachwuchspolitiker haben zudem den Bau der Bundesautobahn A46 zwischen Hemer und Arnsberg-Neheim sowie den Bau der B7n bis Brilon gefordert. Die Delegierten aus Südwestfalen hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Unter der rot-grünen Landesregierung wurde ein Streichkonzert an infrastrukturellen Projekten im Straßenbau verabschiedet, kritisiert der CDU-Nachwuchs in seinem Antrag. „Die Bürger wollen diese Straßen. Die Landesregierung darf sich dieser Tatsache nicht verschließen und muss sich ebenfalls zur A46 und B7n bekennen“ erklärt Hoffmann.

Die Junge Union Hochsauerland ist mit rund 1700 Mitgliedern stärkste politische Nachwuchsorganisation im Kreis und mit rund 35.000 Mitgliedern ebenfalls in Nordrhein-Westfalen.

   

Junge Union Hochsauerland unterstützt Bosbach

Die Junge Union Hochsauerland hat sich auf ihrer Kreisvorstandssitzung am Samstag hinter Wolfgang Bosbach (CDU) gestellt. „Bosbach hat sich immer für die CDU eingesetzt. Der Umgang mit ihm jetzt ist völlig unangemessen“, äußerte sich der JU-Kreisvorsitzende Benedikt Hoffmann. Bosbach hatte am Donnerstag im Bundestag gegen den neuen Euro-Rettungsschirm gestimmt. Seitdem sieht sich Bosbach massivem Druck aus der eigenen Partei ausgesetzt und schließt einen Rückzug aus der Politik nicht mehr aus. „Man kann in der Sache sicherlich auch anderer Meinung sein als Herr Bosbach, aber frei gewählte Abgeordnete, die nach ihrem Gewissen entscheiden, so unter Druck zu setzen zeugt nicht von Respekt“ so Hoffmann. Die Nachwuchspolitiker sehen es besonders kritisch, dass Bosbach und andere Abweichler als Europa-Gegner bezeichnet werden. Jeder in der CDU wisse um die Bedeutung der europäischen Einigung, so die Jungpolitiker. Es müsse aber möglich sein, auch anderen Meinungen in der Diskussion respektvoll zu begegnen.

   

Mehr Europa wagen

Bildungsfahrt der Jungen Union HSK nach Stuttgart und Straßburg

Im September begab sich die Junge Union Hochsauerlandkreis auf eine Bildungsfahrt nach Straßburg und Stuttgart. In Straßburg diskutierten die Jungpolitiker mit dem südwestfälischen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese über aktuelle EU-politische Themen. Dieser bestärkte die Reisegruppe in ihrem gemeinsamen europäischen Gedanken und führte dazu an, „dass sich jeder Bürger aktiv und konkret an der politischen Ausgestaltung beteiligen kann. Daher appellierte er an alle Teilnehmer, dass das Europaparlament nicht als abstraktes und “bürgerfernes“ Gebilde verstanden werde sollte. Dennoch betonte Liese, dass an dem Grundsatz der Subsidiarität festgehalten werden solle, sodass bundespolitische Themen in den dazu vorgesehenen Bundesparlamenten behandelt werden müssten.

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