Arnsberger Kamingespräche

"Entscheidend ist, wie mit Atomenergie umgegangen wird"


Einen spannenden Vortrag über Energieforschung und Technologische Entwicklungen erwartete am Freitag die zahlreich erschienenen Gäste im "Haus der Neheimer Jäger" im 2010_kamingesprchRahmen der Arnsberger Kamingespräche. Nach einer kurzen Einleitung referierte Dr. Kupitz vor den Anwesenden technologische Entwicklungen unter anderem aus dem Forschungszentrum Jülich. Dr. Kupitz, der selbst in Arnsberg aufgewachsen ist, am Franz-Stock Gymnasium sein Abitur machte und anschließend an der RWTH Aachen studierte und promovierte, erhielt im Jahre 2005 den Friedensnobelpreis, der der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überreicht wurde.
Während des Vortrags problematisierte er unter anderem auch die Nutzung der alternativen Energien. "Die Sonne wird niemals 24 Stunden am Tag scheinen," erklärte Dr. Kupitz "und es wird nie auf Kernenergie verzichtet werden können." Mit anschaulichen Grafiken in seiner Präsentation ging er unter anderem auch auf die einzelnen Bereiche
der Kernenergie ein und verdeutlichte ihren Gefahren.

Im Anschluss an dem Vortrag kam es noch zu einer spannenden Diskussion, wobei Herr Dr. Kupitz nicht von seiner Meinung abwich, dass es schwierig sei, die globale Stromerzeugung ausschließlich auf regenerative Energien umzustellen. Das Problem der Entsorgung von Atommüll könne durch weiteres Forschen verbessert werden.

Ein rundherum positives Licht schien am Ende auch auf die Junge Union Arnsberg zurück, die ein informatives erstes Kamingespräch im Jahr 2010 organisierte. "Erstaunlich ist auch der hohe Anteil der Anwesenden, die nicht Mitglied einer politischen Partei in Neheim sind," erklärte Roman Wiethoff von der Jungen Union zum Schluss und
bedankte sich herzlich bei Herrn Dr Kupitz im Namen aller Anwesenden.

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