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Breitbandausbau vorantreiben – Fördermöglichkeiten des Bundes nutzen

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Am Rande des CDU-Bundesparteitags in Karlsruhe nutzte der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg die Gelegenheit zu einem Besuch am Info-Stand des "cnetz", dem Verein für Netzpolitik. Ziel des Vereins ist es, die zunehmende Digitalisierung des menschlichen Zusammenlebens und Wirtschaftens zu begleiten und politisch aktiv mitzugestalten.

Am Stand des Vereins tauschte sich Patrick Sensburg mit dem Briloner IT-Unternehmer und Internetreferenten der Jungen Union Hochsauerland, Julian Willmes, selber aktives Vereinsmitglied bei „cnetz", über den Netzausbau in Südwestfalen aus. Sensburg und Willmes waren sich dabei einig, dass für den Hochsauerlandkreis und Südwestfalen der Ausbau der Breitbandnetze in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Region spielt. „Südwestfalen ist die Heimat von mehr als 150 mittelständischen Weltmarktführern. Diese dürfen den Anschluss an die internet-basierte Industrie 4.0 nicht verlieren. Der stetige Ausbau der Breitbandnetze ist daher Voraussetzung dafür, dass Südwestfalen als eine der stärksten Industrie- und Wirtschaftsregionen Deutschlands bestehen bleiben kann", so Julian Willmes.

Patrick Sensburg wies dabei auch auf das neue Förderprogramm des Bundes für den Breitbandausbau und die hervorragende Arbeit der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen hin. „Mit dem neuen Förderprogramm des Bundes und der Expertise der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen haben wir sehr gute Chancen, Fördermittel für den Breitbandausbau in der Region zu gewinnen. Entscheidend dafür ist aber, dass sich die privaten Netzbetreiber nun auch verstärkt in der Region engagieren. Wenn dies gelingt, dann können wir hier durchaus einen zweistelligen Millionenbetrag aus dem Bundesprogramm in die Region holen", so Sensburg.

Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen koordiniert und fördert im Auftrag der südwestfälischen Landkreise den Breitbandausbau in der Region, indem sie beispielsweise sog. passive Infrastrukturen ausbaut, die dann von privaten Netzanbietern wie etwa der Telekom genutzt werden können. Durch die erfolgreiche Arbeit der Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren haben bereits heute weite Teile Südwestfalens eine Breitbandversorgung, die deutlich besser ist als das, was in anderen ländlichen Regionen Deutschlands erreicht wird. Mitte Dezember hatte die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen in Berlin bereits die ersten Förderbescheide des Bundes in Empfang nehmen können.

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